Im Reich der Frau Holle









Annette Rath-Beckmann
Historikerin | Matriarchatsforscherin
Arbeits- und Forschungskreis zur Mythologie der Göttin Holle

Der Arbeits- und Forschungskreis zur Mythologie der Göttin Holle wurde am
24. Februar 2014 in Eschwege auf Einladung von Annette Rath-Beckmann und mit ihrer Beteiligung gegründet.

Gründungsmitglieder
sind Andrea Jakob, Meiningen, Kunsthistorikerin an den Meininger Museen, Dr. Karl Kollmann, Historiker und Leiter des Stadtarchivs Eschwege und Annette Rath-Beckmann, Historikerin, Leitende Bibliotheksdirektorin i.R., schamanische Lehrerin und Gründerin von UDAGAN - Schule für matriarchalen Schamanismus.

Neues Mitglied im Arbeits- und Forschungskreis seit Februar 2015 ist Hildegard von Campe, Bad Karlshafen, Germanistin, Märchen- und Mythenforscherin.

In diesem Frühjahr (Mai 2017) ist Frau Dr. Hanna Dose, Leiterin der Städtischen Museen Bad Oeynhausen, insbesondere des von Karl Paetow gegründeten Deutschen Märchen- und Wesersagen-Museums, dem Arbeits- und Forschungskreis beigetreten.

Die inhaltliche Arbeit besteht darin, Holle-Orte und -Mythen sowie andere Belege für das Wirken der Holle als Große Göttin zusammenzutragen, vergleichend auszuwerten und in den Gesamtzusammenhang der Holle-Mythologie einzuordnen. Weitere Mitglieder können nach einstimmigem Beschluss der Gründungsmitglieder kooptiert werden. 

Der Arbeits- und Forschungskreis zur Mythologie der Göttin Holle führt in vorab angekündigten Veranstaltungen interessierte BesucherInnen zu Holle-Orten auf ihrem Berg. Die Treffen umfassen in der Regel eine kleine Wanderung zu den speziellen Kultplätzen sowie einen kurzen Vortrag mit anschließendem Gespräch. Die Veranstaltungen sind bis auf Weiteres kostenfrei: Sollte eine Raummiete
anfallen, erbitten wir hierfür eine kleine Spende.

Vortragsreihe zum Thema 'Frau Holle – die Große Göttin der Frühzeit':
Betrachtungen und Überlegungen aus der Perspektive der (Kultur-) Geschichte, der Sprachwissenschaft, der Volkskunde und der Archäologie.

Ziel der geplanten Vortragsreihe ist es, von verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven aus das gesamte Erscheinungsbild dieser Alten Göttin, die auch heute noch auf dem Meissner nicht nur am Holle-Teich präsent ist, wieder ins Bewußtsein der Menschen zu bringen, um die für unsere Zeit so dringend notwendige Rückverbindung mit der Natur, die unsere Lebensgrundlage ist, zu fördern.
Darüber hinaus sind zwei weitere Vorträge im Rahmen dieser Reihe geplant, der erste im Frühjahr mit der Kunsthistorikerin und Volkskundlerin Andrea Jakob, wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Meininger Museen zum Thema: 'Wer war Frau Holle?' Sie wird über die geographische Verbreitung der verschiedenen Namen der Frau Holle im deutschen Sprachgebiet referieren und die Varianten in der Darstellung der Göttin.

Der Meißner (ursprünglich Weißner) und sein Umland ist als einer der wichtigsten Kultorte der Göttin Holle bekannt, deren Ursprünge als all-zuständige Große Mutter bis in die Jüngere Altsteinzeit zurückgehen (ca 50.000 Jahre v. u. Z.).
Auch Jacob Grimm wußte bereits, daß die 'Frau Holle' nicht nur in den Märchen vorkommt, die man sich zu Anfang des 19. Jahrhunderts noch in den Spinnstuben und bürgerlichen Salons erzählte; er widmete ihr in seiner 'Deutschen Mythologie' einen 20-seitigen Eintrag in dem Kapitel 'Göttinnen'.

Die Vortragsreihe hat bereits 2017 begonnen mit der ausgewiesenen Expertin für den kulturgeschichtlichen, speziell den mythologischen und spirituellen Hintergrund der 'Frau Holle': am 12. Oktober 2017 hat die international bekannte Philosophin und Matriarchatsforscherin Dr. Heide Göttner-Abendroth im Jugenddorf Hoher Meissner einen Vortrag gehalten über 'Die mythische Gestalt der Frau Holle', mit anschließender Fragestunde, die sich durch eine lebhafte Beteiligung des Publikums auszeichnete. Der Vortrag war sehr gut besucht; 114 Interessierte kamen, um die noch weitgehend unbekannten Seiten der Frau Holle kennenzulernen.


Vorträge und Seminare 2018 mit dem Arbeits- und Forschungskreis zur Mythologie der Göttin Holle

Dr. Heide Göttner-Abendroth und Annette Rath-Beckmann

Vortrag am 4. Oktober 2018 in

Göttingen, Holbornsches Haus 

von Dr. Heide Göttner-Abendroth

'Matriarchat heute und morgen'

Die Bedeutung der modernen Matriarchatsforschung für neue Gesellschaftsformen

Vortrag am 5. Oktober 2018 im

Jugenddorf Hoher Meißner

von Dr. Heide Göttner-Abendroth:

'Frau Holle im Patriarchat'

» Vortrag "Frau Holle im Patriarchat" als pdf.

Die mythische Gestalt der Frau Holle

Vortrag und Diskussion mit Dr. Heide Göttner-Abendroth, Philosophin, Matriarchatsforscherin und Landschaftsmythologin; Leiterin der Akademie HAGIA.

Aufgrund ihrer langjährigen Studien zur Mythologie der Frau Holle und ihres Buches Frau Holle und das Feenvolk der Dolomiten: Die großen Göttinnen-Mythen Mitteleuropas (Ulrike Helmer Verlag, 2005) wird Heide Göttner-Abendroth die Gestalt dieser Göttin in ihrer ältesten matriarchalen Schicht und in ihrem Weiterwirken im Patriarchat erklären.
Der Vortrag fand statt am 12. Oktober 2017 im Jugenddorf Hoher Meißner
Die Veranstaltung wurde durchgeführt in einer Kooperation zwischen UDAGAN, dem Geo-Naturpark Frau-Holle-Land  und dem Arbeits- und Forschungskreis zur Mythologie der Göttin Holle.

Heide Göttner-Abendroth und Marco Lenarduzzi


Dr. Heide Göttner-Abendroth
und Marco Lenarduzzi (Geschäftsführer Geo-Naturpark Frau-Holle-Land)

Foto: Susanne Jacob


Heide Göttner Abendroth und Annette Rath-Beckmann




Dr. Heide Göttner-Abendroth
 Akademie HAGIA

und Annette Rath-Beckmann

Foto: Susanne Jacob


Der Inhalt des Vortrags ist in dieser PDF zusammengefasst:

 Vortrag zu Frau Holle  'Die mythische Gestalt der Frau Holle in kulturgeschichtlicher Deutung'























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